Compliance Management Systeme (CMS) machen Unternehmen nicht anständiger. In kaum einem anderen Wirtschaftszweig wurde in den vergangenen Jahren so viel reguliert wie in der Kreditwirtschaft. Ständig zunehmende Regulation und Compliance-Anforderungen als passende Reaktion auf die heftigen Skandale in der Welt der Banken? Ich bin mehr als indifferent. Sicher bin ich aber, dass die Regulierung über die unternehmenskulturellen Auswirkungen die Zukunftsfähigkeit der Branche gefährdet.
Lesen Sie hier den kompletten Beitrag in der Zeitschrift „Kredit & Rating Praxis“
Unter dem Titel „Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten“ informieren Fachexperten interessierte Unternehmer und potentielle Nachfolger am 19. Mai 2015 in den Räumen der IHK Wiesbaden. Anbei ein
Kaum eine Branche steht derzeit so unter Veränderungsdruck wie die Kreditwirtschaft. Diverse tiefgreifende Trends zwingen zu umfangreichen Anpassungen. Papier ist aber geduldig. Die geplanten Maßnahmen werden von Mitarbeitern umgesetzt – flankiert und unterstützt von Führungskräften. Dieses würde besser funktionieren, würde es mehr Veränderungskompetenz in den Instituten geben. So bleibt vieles leider eine Großbaustelle.
– Nach Heraklit ist die einzige Konstante im Universum die Veränderung. Wir können uns dem Wandel nicht entziehen. Entscheidend ist, wie wir ihm begegnen und bewältigen. Dabei ist die Frage, was für ein „Veränderungstyp“ wir sind, eine wesentliche. Welche Schlussfolgerungen sind dann individuell daraus zu ziehen? Sind Sie Führungskraft und müssen Ihre Mitarbeiter durch Veränderungen führen?
Beim Stöbern stieß ich auf das Buch von Thomas J. Watson jr., langjähriger IBM-Chef. In „IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze“ beschreibt er die Bedeutung von 3 einfach klingenden Prinzipien für den unglaublichen Erfolg des Unternehmens über Jahrzehnte. Auch wenn das Buch von 1966 datiert; wieder ein Beweis für die positive Korrelation von Unternehmenskultur und Unternehmenserfolg.